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PLANUNG UND FORECAST IM KRANKENHAUS

DURCHBLICK STATT BLINDFLUG - EFFEKTIVE PLANUNG FÜR DAS KRANKENHAUS

Intelligente Steuerungsmodelle mit integrierter Leistungs- und Kostensteuerung

Die Steuerung eines Krankenhauses wird nicht nur kaufmännisch anspruchsvoller, vor allem wird sie komplexer und vielschichtiger. Unterjährige Aussagen, ob das Krankenhaus mit Blick auf das Jahresergebnis erfolgreich arbeitet, sind häufig ungenau oder aufwändig zu ermitteln, da es oft an effektiven Steuerungsinstrumentarien mangelt.

Die Praxis zeigt jedoch, dass es unerlässlich ist, unterjährige Schwankungen und Trends zu erkennen, um entsprechende Maßnahmen zur Einhaltung oder bewussten Anpassung der vereinbarten Ziele ergreifen zu können.

Notwendige Voraussetzung hierfür ist es, Abhängigkeiten von Leistungs-, Personal- und Finanzdaten zu verdeutlichen und beherrschbar zu machen. Dies ist die Basis für Planungsprozesse, nachvollziehbare Planungsergebnisse und die Simulation unterjähriger Forecasts.

Vorgehen einer treiberbasierten Planung

Nach unserem Verständnis orientiert sich die Planung auf jeder Ebene nach den individuellen Verantwortungsbereichen einer Klinik. Die Leistungsplanung wird von den Chefärzten der umsatzgenerierenden Abteilungen durchgeführt. Durch hinterlegte Abhängigkeiten der Kostenarten von der geplanten Leistung wird eine leistungsbezogene Entwicklung der Kosten vorgeschlagen, die insbesondere fixe und variable Positionen unterscheidet.

Gleichzeitig werden die Kosten auf den Querschnittsfunktionen wie z.B. Radiologie und Labor abhängig von der vorgegebenen Leistungsentwicklung der Primärbereiche vorkalkuliert. Dadurch werden sowohl bei den Primärbereichen, als auch bei den von deren Planung abhängigen Sekundärbereichen, die Kosten so hochgerechnet, dass sie erklärbar und nachvollziehbar sind. Die Abhängigkeit von der Leistungsplanung ist das entscheidende Kriterium, auch bei den Ärzten eine Akzeptanz in der Kostenplanung zu erlangen.

Da sich Kosten auch unabhängig vom Leistungsgeschehen, z.B. durch Einkaufsoptimierung oder Tarifsteigerungen entwickeln können, werden zudem zentrale Kostentreiber (Prämissen) vorgegeben, die sich auf alle Kostenstellen auswirken, auf denen diese Kosten auflaufen.

Die von den Leistungsdaten abhängige Entwicklung der Kosten führt zu einer Planung, die in sich schlüssig und für alle nachvollziehbar und erklärbar ist. Dabei werden Funktions- und KIS-Daten mit der für die Finanzbuchhaltung vorgegebenen Struktur integriert, so dass während des Jahres durch Plan-Ist-Abgleiche optimal gesteuert werden kann. Trotz der dafür notwendigen Detailtiefe führt die Vorgehensweise zu keinem erhöhten Planungsaufwand, da die hinterlegten Abhängigkeiten und das Herunterbrechen von Werten z.B. auf einzelne Abteilungen oder Monate, zeitgleich plausible Vorschlagswerte liefert.

Durch die systemunterstützte Vorgehensweise kann die Planungslogik ohne großen Aufwand für Forecasts und Simulation (“What-if“) genutzt werden. Instrumente, die Sie zur Positionsbestimmung und Ableitung von notwendigen Maßnahmen benötigen. Damit Sie als Entscheider immer Ihr Steuerungscockpit vor Augen und das Steuer fest in der Hand haben.

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